re.play – Realms of the Haunting

Realms of the Haunting

Persönliches

Insgesamt habe ich an ROTH sehr wenige Erinnerungen. Am schwersten wiegen die von planlosen Herumirren und einer wirren Geschichte. Ich kann mich auch nicht mehr wirklich daran erinnern was mich zu dem Kauf dieses Spieles im Frühling ’97 bewogen hat. Ich gehe stark davon aus, dass es die Filmsequenzen und das Versprechen eines Adventures mit Shooterelementen waren. Ich glaube auch das mich ein Freund dazu überredet hat, denn ich meine die meiste Zeit haben wir gemeinsam oder aber er gespielt. Ich glaube nicht, dass ich Realms of the Hauning alleine gespielt habe.

Grafik

1997 war die Grafik wohl etwas veraltet. Wo Quake vorgemacht hat, wie man „echtes“ 3D umsetzt, wurde hier noch auf das – aus Doom oder Duke Nukem 3D bekannte – 2,5D gesetzt. Das fä llt besonders an den Stellen im Spiel auf, wo es nötig ist hoch oder runter zu schauen. Hier verzieht sich die Perspektive und es entstehen „falsche“ Levelgeometrien. Ein Vorteil aber dieser Grafikdarstellung ist, dass es entzischen genug Speicher für schöne Texturen und animierte Effekte gibt. Das nutzt das Spiel auch sehr schön aus. Die gesamte Stimmung im Spiel ist sehr schaurig und war Damals gruselig genug für mich, es nicht allein zu Spielen.

2.5D Grafik – Hier wird auch mit vielen Objekten im Level interargiert

Besonders erwähnenswert sind hier noch die Full-Motion-Video-Sequenzen. Dieser sind – anders wie erwartet – sehr aufwendig produziert und heben sich positiv von der damals üblichen Produktionsqualität ab. Auch Schauspieler und Greenscreening sind sehr passabel.

FMV – Besser wie erwartet

Sound

Üblicherweise haben wir meist wenig über den Sound zusagen. So ist es dieses mal auch nicht anders. Der Sound unterstützt die Atmosphäre und ist dabei nie zu aufdringlich. Die Musik passt sich der Situation  – z.B. im Kampf – an und war für mich zumindest nach einiger Zeit eher nervig, aber das liegt vielleicht mehr am Setting, welches sie unterstützt.

Gameplay

Hier muss ich gleich zu beginn sagen, dass die Shootermechanik nicht wirklich ausgereift oder sehr durchdacht ist. Sie fühlt sich aufgesetzt an. Zwar Spielbar, aber gerade das fehlen von zum Beispiel einer Nachladefunktion – ich muss immer die Waffe bis auf die letzte Patrone abfeuern, bevor der Protagonist nachläd – stört stark. Auch die KI der Gegner ist keine wirklich Herausforderung, wenn man es mal positiv ausdrücken will.

Der Adventureteil ist solide. Also so solide wie er für ein First-Person-Adventure sein kann. Es gibt ein Inventar und hier gibt es viel zu entdecken, aber – zumindest sind mir – keine Inventarpuzzle. Es gibt Charaktere mit denen gesprochen werden muss. Schlüssel und Artefakte  zu finden und auch einige Puzzle im Level selbst zu lösen.

Es gibt auch helle Abschnitte

Story

Hier kann ich jedem nur das selbst Spielen oder das anschauen von unserem re.play nahelegen. Die Story beginnt mit einem typischen Haunted-House-Setting entwickelt sich dann aber schnell in einen Kampf gut geben Böse. Hier wurde viel wert auf eine glaubwürdige Story gelegt, der meine Meinung nach vielleicht etwas zuviel des guten ist. Aber das muss sicher jeder selbst entscheiden.

Hier gehts zum Grusel-Haus:

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