re.play – Railroad Tycoon (Deluxe)

Railroad Tycoon Deluxe

Persönliches

Railroad Tycoon gehörte für mich wieder mehr die Kategorie MitMeinemFreundÜberDieSchulterBlickendZusammenspielen. Daher hatte ich auch den ersten – und längsten – Kontakt mit der Amiga Version. Jahre später – 3 oder 4 um genau zu sein – bin ich dann auf die – mit Gold geprägte – Deluxe-Version herein gefallen.

Ok, dass klingt jetzt negativer als es war. Ich hatte nur eine viel höhere Erwartung an eine überarbeitete Version. Mehr Züge, Karten und Pixel klangen erstmal nicht schlecht, entpuppte sich dann aber – und ich glaube nicht nur für mich – als zu wenig für ein Deluxe.

Spielerisch wurde hier mehr dem virtuellen Streckenbau, als der intensiven Studie der wirtschaftlichen Zusammenhänge gefrönt.

Grafik

Stellen wir einmal die Versionen chronologisch gegenüber:

1.) MS-DOS – 1990

2.) Amiga – 1991

3.) MS-DOS / WINDOWS – 1993 (Deluxe)

Wo die Amiga – und sogar die MS-DOS Version – noch eine nette (Farb-)Stimmung haben, kann ich mit dem leeren und kalten SVGA nichts anfangen und empfinde diese Version als die Grafisch unschönste, gefolgt von der MS-DOS und Amiga Version.

Sound

Erwartet wird hier jetzt kein Bombastischer Soundtrack und auch keine Surround Sound. Er ist in den DOS und Amiga Versionen ausreichen. Musik gibt es nur an wenigen Stellen im Spiel und abgesehen von der Deluxe-Version ist der Gesamteindruck ausreichend. Die Deluxe-Version jedoch möchte hier mit dem Thema Multimedia, dem ganzen noch einen daraufsetzten und verfehlt so weit das Ziel. Es gibt zu jeder „Spielfeld“-Information einen Soundschnippsel. So muht ein Bauernhof und pfeift ein Bahnhof. Während diese Samples abgespielt werden hält das Spiel an. Zum Glück kann man sie deaktivieren.

Gameplay

Es geht, wie unschwer zu erkennen, um Eisenbahnen. Genaugenommen um die Geschichte der Eisenbahnen. Also das Dampflok-Civilization wenn man so möchte. Hier lässt sich das Spiel im Großen in zwei oder drei Bereiche aufteilen. Der erste große Bereich, ist das finden von richtigen Ortschaften und Ressourcen, sowie der richtigen Verbindungen zwischen den Beiden. Als nächstes muss die Lok und die Wagon Zusammenstellung geprüft werden. Es folgen die Erweiterung von Strecken und Bahnhöfen. Diesen Teil würde ich als Wirtschaftsteil einstufen. Das ganze wird dann von einem Aktienmarkt abgerundet, an dem ich Mitbewerber übernehmen kann. Wem das alles zu friedlich ist kann gar zum „Ticketwars“ ausrufen und sich direkt um eine Stadt mit einem Konkurrenten streiten.

Story

Gibt es in dem Sinne keine. Es geht darum seine eigene Geschichte zu schreiben.

Wer jetzt sein Ticket bereit hält, kann hier einsteigen:

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