re.play – ATAC: Der geheime Krieg gegen die Drogen

ATAC: Der geheime Krieg gegen die Drogen

Persönliches

Hier wurde ich durch Der Schattenkrieg und den Film auf dieses Spiel angesprochen. Ich fand das ungewöhnliche Setting interessant und war natürlich für eine Microprose Simulation schnell zu begeistern. Daher habe ich hier auch bei dem Erscheinen zugegriffen. Der erste Blick ins Handbuch offenbart schon, dass dieses Spiel nicht von Microprose entwickelt wurde. Das Handbuch offenbar anstelle von historischen Daten und technischen Details, eine nett geschriebene Story. Diese soll das Setting für das Spiel setzten,  hat aber im Endeffekt nichts damit zu tun. Ich erinnere mich daran, dass ich meist nur etwas rum geflogen bin. Den ganzen strategischen Teil habe ich weder verstanden noch oft gespielt.

Grafik

Das hier die Grafikengine von Birds of Prey verwendet wurde, ist glaube ich naheliegend. Optisch ist es ok. Argonaut, die Entwickler, haben hier anscheinend mehr Zeit für die Bodengrafik investiert, wie für die Flugzeuge und anderen Fahrzeuge. Jedoch kommt das Gefühl von dichtem Dschungel nicht auf. Zu viele Strassen und Eisenbahnnetzte verschandeln den Urwald Kolumbiens. Die Stäte sind detailliert und auch die Ziele, wie Farmen oder Airports lassen sich gut erkennen.

Sicht aus der F-22
Sicht aus der F-22

Im strategischen Teil gibt es nette Menügrafiken und eine unübersichtliche Karte.

Menügrafik
Menügrafik

 

Strategische Karte
Strategische Karte

Sound

Abgesehen von dem Intro gibt es keine Musik und im strategischen Teil gibt es keinen Sound. Die Simulation hat Triebwerkssound und Explosionen. Da wäre mehr Abwechslung wünschenswert gewesen.

Spielprinzip

Ziel des Spieles ist einen oder alle vier Drogenbarone zu vernichten. Der Fortschritt wird in Prozent gemessen. Die Einheit wird einem nicht eröffnet. Insgesamt spricht das Spiel über die Ereignisse sehr wenig. Es gibt zwar einen „Informationsbericht“ aber dieser berichtet nur von startenden Landlieferungen der Barone und darüber was zerstört wurde. Die Auswirkung dieser Zerstörung oder Lieferungen wird einem nicht erklärt.

Hier soll man nun Missionen planen und/oder Angriffe fliegen. Damit bricht dann leider die nette Idee auseinander.

Hier könnt ihr das re.play sehen:

 

Wer jetzt selbst auf den Geschmack gekommen ist, kann sich gern dieses kleine Tutorial von mir anschauen:

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