re.play – Battle Isle 2

Battle Isle 2

Persönliches

Ich war sehr gespannt auf das Spiel. Ich meine mich zu erinnern, dass wir zu dieser Zeit viel Historyline 1914 – 1918 gespielt haben. Schon beim spielen des „geistlichen“ Vorgängers, haben wir  uns überlegt, was wohl alles bei Battle Isle 2 anders, und vor-allem besser wäre. Ich weiß noch genau, wie wir gehofft hatten, dass man in den Kampfsequenzen selbst etwas die Hand anlegen konnte.

Ich hatte den ersten Teil nicht wirklich gespielt und bin auch nicht damit warm geworden. Ich hatte einen Freund auf dem Amiga zwar mal beim Spielen zugesehen, aber es passierte mir irgendwie zu wenig. Es war zu „einfach“ und zu statisch für das Auge. Das änderte Teil zwei dann sehr deutlich.

Grafik

Blue Byte konnte schon immer gut mit Pixeln um. Ich mag die warmen Farbpaletten und sanft abgestuften Farbschattierungen der Grafik. Sowohl in zwischen Sequenzen als ich auf der strategischen Karte.

Intro der Missions CD

 

 

Strategische Karte – Hier wird taktiert

Ein weiteres – und für mich damals sicher das größte Verkaufsargument  – war die 3D-Grafik in den Kämpfen. Dieser zeigte animiert das „simulierte“ Gefecht. Ich konnte mich damals nicht daran satt sehen. Auch heute finde ich diese noch gelungen, aber das sicher Ansichtssache.

Echtzeit berechnete Animation des Kampfgeschehens

Sound

Wenige piep und klapp Geräusche im strategischen Teil, werden nur durch Schuss und Explosionsgeräusche im animierten Teil aufgelockert. Die Musik hingegen, erkannte ich sofort wieder und finde sie immer noch sehr passend zur Stimmung und Atmosphäre.

Gameplay

Wie bereits aus den Vorgänger(n) bekannt ist es das übliche Stein-Schere-Papier-Prinzip. Jedoch werden hier, das eher simple Spielprinzip, durch viele Faktoren, wie Untergrund, Reichweite, Sichtweite, ECM, Truppenstärke, Verbandsstärke, Treibstoff, Munition und zuletzt auch Erfahrung verkompliziert.

Dieses mal im guten Sinne Verkompliziert. Es macht Spaß die unterschiedlichen Faktoren zu berücksichtigen, jedoch sind diese auch gleichzeitig die größte Schwäche des Spieles. Es wird dem Spieler nie mitgeteilt, wie sich welche – der unterschiedlichen Faktoren – auf das Kampfgeschehen auswirken. Leider schweigt auch hier das Handbuch.

Story

Schwer zu sagen. Der Spieler wird von der Erde entführt um auf dem Planeten Chromos als Großer Stratege, einen Kampf gegen Sky… ähm Titan-Net zu schlagen. Einen KI die Verrückt geworden ist und nun ihre Schöpfer angreift. Wer jetzt mehr zu der – für mich verwirrenden Story – hören möchte, kann dies hier im Review tun: